Das Chianti Gebiet

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     Die Colline del Chianti (Hügeln des Chianti) sind eine etwa 20 km lange Berg­kette zwischen den Provinzen von FlorenzSiena und Arezzo. Vom histori­schen Gesichtspunkt bezeichnet man als Chianti das Gebiet der Gemeinden GaioleRadda und Castellina.
Das gesamte Chianti-Gebiet ist heute offiziell in acht Untergebiete geteilt, die willkürlich durch Gemeindegrenzen festgelegt wurden und zum Teil sehr un­ter­schiedliche Bedingungen für die Trauben beinhalten.


- Chianti Classico 
- Chianti Aretini (um Arezzo)
- Chianti Colli Fiorentini (um Florenz)
- Chianti Colline Pisane (um Pisa)
- Chianti Colli Senesi (um Siena)
- Chianti Montalbano (um Carmignano)
- Chianti Montespertoli
- Chianti Rufina (um Pontassieve)


Der Gallo Nero (="Schwarzer Hahn") ist das Kennzeichen der Chianti-Clas­sico-Weine.

 

 


    Am 24. September 1716 ließ in Florenz der Großherzog Cosimo III de' Medici die Grenze für die Produktion des Chianti festlegen, in Vorwegnahme des heutigen System der "Denominazione di Origine Controllata" (kontrollierten Herkunftsbezeichnung).


    Im Jahr 1932 entschied die italienische Regierung, die Gebiete der Chianti-Produktion in großem Umfang zu erweitern. Dieser neue Chianti wurde in sieben Produktionsgebieten unterteilt: Classico (im Wesentlichen das Gebiet des alten Chianti), Colli AretiniColli FiorentiniColline PisaneColline Senesi,Montalbano und Rùfina. 1967 gab es eine weitere Erweiterung durch das Gebiet von Montespertoli.

Kommt der Wein aus dem eigentlichen Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena, darf er sich Chianti Classico oder Chianti Classico Riserva nennen (in letzterem Fall muss er mindestens 2 Jahre gelagert worden sein.) Chianti wird in Eichenfässern gelagert und es dürfen nur gewisse Reb­sorten gemischt wer­den. Den größten Anteil hat dabei immer die Sangiovese-Traube (mindestens 80 %).

   

    Während des ganzen 18. Jahrhunderts verwendete man für den Chianti aus­schließlich die Sangiovese-Trauben. Erst in den ersten Jahren des 19. Jahr­hunderts begann man andere Traubensorten beizumischen. 1841 ermittlte Bettino Ricasoli nach systematischen Verschnittversuchen das optimale Misch­verhältnis für den Chianti: 70% Sangiovese, 15% Cannaiolo, 15% Malvasia. Diese Mischung, der im Laufe der Zeit auch eine weiße Rebsorte (Trebbiano) hinzugefügt wurde, wird auch heute, aber nicht ausschließlich, für die Chianti-Herstellung benutzt. Die Mehrheit der Hersteller verwendet heute entweder nur Sangiovese oder Sangiovese mit geringen Beimischungen von Merlot und/ oder Cabernet Sauvignon.

Die Bezeichnung Denominazione di Origine Controllata (DOC) für den Chianti wurde per Dekret am 9. August 1967 zugelassen.



Für diese Zusammenstellung wurden Auszüge aus Wikipedia verwendet
(Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike")

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